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Pionierinnen des
Deutschen Frauenfussballs

Ein Multimediaprojekt von Günther Bauer

Fotografie – Videoinstallation – Audiostationen
Eine multimediale Reise – eine emotionales Erlebnis

Wieviel Geschichte blieb in Erinnerung, welche Symbole, welche Orte der Erinnerung begleiten die Pionier*innen bis zum heutigen Tag? Intensive Recherche der Geschichte des Damen- und Frauenfußballs, unzählige Vorgespräche und Telefoninterviews waren die Voraussetzung für die Begegnung mit den Protagonist*innen.

Ihren Spuren bin ich gefolgt und konnte die Protagonist*innen mit der Großbildkamera an den Orten ihrer großen Erfolge oder ihrer ersten Gehversuche mit dem Ball portraitieren.
Jedes Foto, jede im Interview festgehaltene Geschichte ihrer Jugend stellt einen Mosaikstein in der Gesamtgeschichte des deutschen Frauenfußballs dar. Über die Fotografien wird sie emotional und ästhetisch erlebbar, der Text und der Film ermöglichen zusätzlich einen Blick auf den gesellschaftlichen Kontext. Themen wie Geld und Status im Fußball, sportliche Entwicklungen und Perspektiven auf den Frauenfußball werden sichtbar. Ein kollektiver Zeitgeist teilt sich mit, der in den 70er Jahren gesellschaftlichen Aufbruch, Liberalisierung und nicht zuletzt die Emanzipation der Frau beinhaltete.

Eine Verschmelzung von Sport und Kultur.

Exposé

PIONIERINNEN DES DEUTSCHEN FRAUENFUSSBALLS
Fotografie – Videoinstallation – Audiostationen
Eine multimediale Reise – eine emotionales Erlebnis

Das Ausstellungsprojekt beleuchtet den Frauenfußball und seine Geschichte von einer anderen Seite. Nicht die geschichtlichen Daten stehen im Vordergrund, sondern die persönlichen Geschichten der einzelnen Protagonistinnen und Protagonisten. Ausgangsfrage dabei ist, welche Persönlichkeiten hinter diesem Aufbruch stehen und den Weg ebneten für eine Entwicklung, deren vorläufiger Höhepunkt die WM 2011 war. Jede der portraitierten SpielerInnen, TrainerInnen oder FunktionärInnen ist Teil der Geschichte des Frauenfußballs von den verbotenen Anfängen in den 50er Jahren bis zur Gegenwart. Nur das einzigartige Wechselspiel zwischen Individuum und Gemeinschaft macht die Erfolgsgeschichte aus.
Mit Fotografie, Videoinstallation und Audiostationen bieten sich den Ausstellungsbesuchern unterschiedliche mediale Ansätze, sich den „Pionier*nnen“ anzunähern und die Begegnung emotional mitzuerleben. Eine Reise in die Welt der Erinnerungen.

2011 wurde die Multimediaausstellung anlässlich der Fifa-Frauen-WM im Rahmen des Kulturprogramms der DFB Kulturstiftung mit großem Erfolg gezeigt. Insgesamt sahen bislang über 15.000 Besucher*innen die „Pionier*innen des deutschen Frauenfußballs“.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Fototriptychen (Portrait/atmosphärisches Bild an einem wichtigen Ort/ persönliches Erinnerungsstück). Ausführliche Gespräche und die Interviews stellen die Basis für den begleitenden Text in der Ausstellungsbroschüre und dem Ausstellungskatalog, der anlässlich der Sonderausstellung im Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt erschienen ist.
Der 30 min Projektfilm nimmt die aufkommende Thematik der Interviews aus unterschiedlichen Perspektiven auf und liefert ein komplexes Bild der gesellschaftlichen Einfüsse und persönlichen Erlebnisse. Themen wie Geld und Statuts im Fußball, Professionalisierung, der ewige Vergleich Männerfußball-Frauenfußball, sowie Perspektiven auf den Frauenfußball werden sichtbar. Er vermittelt auch einen tiefen Einblick in die Entstehung des Projektes.
Ergänzt und vervollständigt wird die Ausstellung durch die „auditiven Trainerbänke“ mit Interview-Collagen von fünf ProtagonistInnen. Bilder auditiv erfahrbar – Stimmbilder. Indem der Besucher medial an dieser Reise teilnimmt, wird er Teil eines persönlichen und kollektiven Erinnerungsprozesses.
Die Multimediaausstellung bietet eine hervorragende Möglichkeit das Thema Frauenfußball visuell, thematisch und sport-historisch einer breiten Zielgruppe zu präsentieren, wie zum Bsp. anlässlich wichtiger Ereignisse in der Satdt, in der Region, oder zu Länderspiele des Frauennationalteams, der Fußball-WM oder EM, aber auch als kultureller Rahmen für gesellschaftspolitischer Veranstaltungen zu Themen wie Frauenrechte, Emanzipation, Gleichberechtigung.

 

TECHNISCHE DETAILS:

Fotoausstellung:
32 Exponate – MegaBrush auf
Alu-Dibond® à 50 x 147 cm zzgl.
der Texttafeln

Videoinstallation:
Film und Projektdokumentation (30 min.)

Audioinstallation:
„Trainerbänke“ mit integrierter Audiostation, inkl. Kopfhörer

Ausstellungsfläche:
ca. 50-60 lfdm zzgl. Nebenraum
mit ca. 15 qm für Videoinstallation

TEAM:

Konzeption, Realisation:
Günther Bauer

Fotografie, Interviews:
Günther Bauer

Projektkoordination:
Kay Linke

Assistenz:
Kay Linke, Salar Baygan

Film:
Jaška Klocke, 1.Kamera und Schnitt
Kamera: Michael Pohl, Harald Schmuck,
Robert Schulzmann, Christian Weber

Audiostationen:
Burkhard Dämmer, Entwurf und Realisation

Textkonzeption:
Dr. Doris Gruber, Begleitheft und Ausstellungskatalog

Grafikdesign:
g.e.n.a.u. Visuelle Kommunikation, Ausstellungskatalog und Print
Markus Gerlich, Ausstellungsdesign

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